1. Verwende nicht mehr als drei Schriftarten und Farben

Wenn man nach neuen Designideen brainstormt, verfällt man oft in die Versuchung, möglichst viele von ihnen in das fertige Design zu übernehmen. Aber hier musst du aufpassen! Zu viel Abwechslung kann schlecht für dich und deinen Blog sein. Es überwältigt und verwirrt die Zuschauer.

Ich empfehle dir generell nicht mehr als drei Schriftarten zu verwenden: eine für die Überschriften, eine für den Schreibtext und möglicherweise eine dritte für das Logo. Das Gleiche gilt auch für das Farbschema. Mehr als drei Farben und dein Blog wird wahrscheinlich wie ein riesiges Durcheinander aussehen. Achten deswegen darauf, ein Farbschema zu wählen, das für das Auge angenehm ist. Farben, die komplementär sind, funktionieren am besten.

2. Füge genug Leerraum deinem Blog hinzu

Wenn du Bereiche deines Blogs komplett leer lässt, scheint es auf den ersten Blick Platzverschwendung zu sein. Aber Leerraum ist tatsächlich ein sehr wichtiger Teil, um die Aufmerksamkeit der Benutzer auf die wesentlichsten Dinge zu lenken.

Beachte, dass “Leerraum” nicht unbedingt weiß sein muss. Es ist ein negativer Raum, der deinen Designelementen etwas Platz zum Atmen gibt. Ein Blog mit zu wenig Leerraum wirkt eng und unbequem. Die Nutzer sind sich nicht sicher, wohin sie schauen sollen.

Wenn du zusätzlichen Leerraum rund um bestimmte Elemente hinzufügst, auf die die Leser wirklich achten sollen (z.B. ein Call-to-Action-Button, Newsletter Anmeldung), werden diese Elemente aus der Masse herausstechen und der Nutzer wird sie bewusst wahrnehmen.

3. Erstelle ein einzigartiges Logo

Es kann schwierig sein einen Blog aus einer Menge hervorzuheben, besonders wenn man über ein Thema schreibt, das viel Konkurrenz hat.

Eine Möglichkeit, sich von anderen abzuheben, ist eines einzigartiges Logo zu designen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du eine Grafik von Grund auf neu erstellen sollst, ziehe einen erfahrenen Grafikdesigner hinzu. Auch wenn dieser nicht das gesamte Logo für dich erstellt, kann er dir hilfreiche Tipps geben.

Dein Logo sollte natürlich auf deiner Website erscheinen, aber wenn du weitere Marketingmaterialien für deinen Blog hast (z.B. Visitenkarten, Tyler oder Werbeartikel), solltest du auch hier das Logo platziert werden.

4. Mache deine Beiträge übersichtlich

Eine einschüchternde Textwand neigt dazu, Menschen zu vertreiben. Beim Erstellen von Blog-Posts ist es dadurch wichtig, dass sie so übersichtlich sind, dass Leser sie einfach überfliegen können.

Das Erstellen von Zwischenüberschriften ist der erste große Schritt, um den Posts eine klare Struktur zu geben. Teile deinen Beitrag in Abschnitte auf und beschrifte sie klar und beschreibend.

Die Nutzer werden in der Lage sein, mit einem einzigen Blick zu verstehen, worum es in deinem Artikel geht. Vermeide außerdem den ersten Buchstaben jedes Wortes groß zu schreiben.

Halte deine Absätze relativ kurz und verwende Aufzählungspunkte oder nummerierte Listen, um eine noch bessere Struktur hinzuzufügen. Verwende Bilder, wo immer es möglich ist. Dies löst die visuelle Monotonie (nur Text) Ihres Posts auf und fungiert als visueller Blickfänger.

5. Vergiss nicht auf Call-to-Actions

Ein Call-to-Action ist von entscheidender Bedeutung, wenn du Blog-Leser in Kunden konvertieren möchtest oder wenn du es dein Ziel ist, dass sie deine Beiträge in den sozialen Medien teilen.

Stellen dazu sicher, dass die Call-to-Actions deines Blogs gut sichtlich in deinem Beitrag platziert werden. Zusätzlich könntest du ein Popup hinzufügen, das das erste Mal dem Nutzer angezeigt wird, wenn die Website geladen wird. Bedenke jedoch, dass du es damit nicht übertreibst und deine Leser sich genervt fühlen.

Verwende nicht immer die gleichen Call-to-Actions mit derselben Formulierung. Dies wird deinen Lesern das Gefühl geben, dass du einfach nur copy & paste betreibst. Ein guter Tipp ist: Halte Call-to-Actions konsistent und vielfältig. Versuche verschiedene Möglichkeiten aus und teste was bei deiner Zielgruppe am besten funktioniert.

Wenn du einen Beitrag schreibst, musst du es nicht in ein kunstvolles Meisterwerk verwandeln. Es gilt einfach sicherzustellen, dass dein Publikum das bekommt, was sie sehen und hören wollen. Stichwort: relevanter Content.